Rüdiger Schalow
Astrofotografie per CCD-, DSLR- und WebCam

Um mein Hobby unter mitteleuropäischen Wetterverhältnissen sinnvoll betreiben zu können kam für mich nur eine ortsfeste Aufstellung des Teleskops in Frage. Die Dachsternwarte im eigenen Haus eröffnet mir die Möglichkeit auch nur mal eben kurz zum Mond zu sehen oder aber bei gutem Seeing schnell für Planetenaufnahmen bereit zu sein. In kauf nehmen muss ich dafür allerdings den lichtverschmutzen Himmel am östlichen Rande des Ruhrgebiets. Eine Grenzgrösse vom 5 mag ist für meinen Standort schon ein hervorragender Wert. 1997 wurde ein Limo-Dachflächenfenster (Freie Öffnung 160 x 194 cm) in die Südseite des Hausdachs eingebaut Die beiden Fensterflügel lassen sich per Hand öffnen und in die beiden seitlichen Taschen schieben. Hauptinstrument ist ein Celestron C 9.25 Schmidt-Cassegrain-Telskop, freie Öffnung 235 mm, Brennweite 2350 mm. Die Optik wird von einer Vixen NewAtlux Montierung getragen.
Durch eine Grundfläche der Sternwarte von nur 2,0 x 2,6 m passt sich der Raum sehr schnell der Aussentemperatur an. Eine befürchtete Anfälligkeit gegenüber aufsteigender warmer Luft und damit einhergehender Bildverschlechterung hat sich bislang nicht bestätigt. Bei gutem Seeing sind hoch aufgelöste Planetenaufnahmen möglich.

Zur Innenansicht

Blick aus der Sternwarte in Richtung südlicher Horizont

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